Berlin · Tempelhof-Schöneberg

Immobilienmakler
in Berlin-Schöneberg Der Ring teilt den Ortsteil.

Schöneberg ist der viertgrößte Wohnungsmarkt Berlins – 677 verkaufte Eigentumswohnungen 2025 – und der Ortsteil mit den meisten sozialen Erhaltungsgebieten im Bezirk: acht Stück, 201 Straßen, rund 4.472 Hausnummern. Ob Ihre Adresse dazugehört und ob sie innerhalb oder außerhalb des S-Bahnrings liegt, entscheidet über Preis, Zeitplan und Käuferkreis.

★★★★★ 5,0 bei ProvenExpert · 91 Bewertungen
30 Jahre am Berliner Markt
677 Wohnungsverkäufe 2025 – Rang 4 in Berlin
8 Erhaltungsgebiete straßengenau geprüft
Bodenrichtwert
3.061 €/m²
Flächengewichtetes Mittel aller 10 Wohnbau-Richtwertzonen in Schöneberg · Zonen von 800 bis 4.000 €/m² – Faktor fünf im selben Ortsteil
Eigentumswohnung (Bestand)
5.421 €/m² *
Altbezirk Schöneberg (mit Friedenau), 677 Kauffälle, 3.253 bis 7.566 €/m² · Rang 4 aller Berliner Altbezirke nach Fallzahl
▲ 3 % z. Vj.
Eigentumswohnung (Neubau)
10.241 €/m² *
Erstverkäufe, Stadtregion City, gute und sehr gute Wohnlage, 74 Kauffälle, 7.600 bis 14.412 €/m²
▲ 10 % z. Vj.
Mehrfamilienhaus
1.628 – 1.742 €/m² GF *
Mietwohnhäuser ohne Gewerbe · der niedrigere Wert gilt innerhalb des S-Bahnrings, der höhere außerhalb – Schöneberg wird vom Ring geschnitten
▲ 6 % z. Vj.
Straßen im Erhaltungsgebiet
201
Acht Gebiete mit zusammen rund 4.472 Hausnummern – acht der zehn Gebiete des Bezirks liegen in Schöneberg · Stand 21.02.2026
Einwohner im Ortsteil
125.756
Stand 31.12.2025 – der einwohnerstärkste Ortsteil des Bezirks

Die gekennzeichneten Werte gelten für 2025 und stammen aus dem Immobilienmarktbericht 2025/2026 (Stand 31.07.2026). Drei Einordnungen sind hier wichtig. Erstens wertet der Gutachterausschuss nach Altbezirken aus: Die Zeile „Schöneberg“ umfasst auch Friedenau. Zweitens ist der Ortsteil beim Mehrfamilienhaus nicht eindeutig zuzuordnen, weil der S-Bahnring mitten hindurchläuft und der Bericht zwischen dem Bereich innerhalb des Rings und dem restlichen Stadtgebiet unterscheidet – deshalb sind beide Werte genannt. Drittens gibt es in Schöneberg praktisch keinen Hausmarkt: Im Altbezirk wurde 2025 kein einziges Ein- oder Zweifamilienhaus ausgewertet, 2024 war es ein einziger Fall.

Kaufpreise und Kauffälle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin, Immobilienmarktbericht 2025/2026, Kapitel 5.4 und 5.5. Wohnungswerte in €/m² Wohnfläche, der Mehrfamilienhauswert in €/m² wertrelevante Geschossfläche. Erhaltungsgebiete: Straßenverzeichnis der gültigen Verordnungen, Stand 21.02.2026. Einwohnerzahl: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, A I 5 – hj 2/25.

Markteinschätzung

Was Ihre Wohnung in Schöneberg heute wert ist

Schöneberg ist der viertgrößte Wohnungsteilmarkt Berlins. 2025 wechselten im Altbezirk 677 Eigentumswohnungen den Eigentümer – mehr als in Prenzlauer Berg (663), Köpenick (711 liegt knapp darüber) oder Steglitz (712 ebenfalls knapp darüber), und deutlich mehr als im gesamten Altbezirk Zehlendorf mit 271. Vor Schöneberg liegen nur Charlottenburg (936), Friedrichshain (832) und Mitte (779).

Das Preisniveau erreichte 5.421 €/m² Wohnfläche, ein Plus von drei Prozent gegenüber 2024, bei einer Spanne von 3.253 bis 7.566 €/m². Damit liegt Schöneberg deutlich über dem Berliner Mittel von 5.017 €/m². Die Spanne ist dabei die eigentliche Information: Zwischen der günstigsten und der teuersten ausgewerteten Wohnung liegt mehr als das Doppelte – innerhalb einer einzigen Statistikzeile, die zudem Friedenau mit umfasst.

„In Schöneberg ist die erste Frage nicht der Quadratmeterpreis, sondern die Adresse. Acht Erhaltungsgebiete und zehn Richtwertzonen zwischen 800 und 4.000 Euro heißt: Zwei Wohnungen derselben Größe können hier zwei verschiedene Objekte sein.“

Einen Hausmarkt gibt es hier praktisch nicht. Im gesamten Altbezirk Schöneberg wurde 2025 kein einziges Ein- oder Zweifamilienhaus ausgewertet, 2024 war es ein einziger Fall. Wer in Schöneberg verkauft, verkauft eine Eigentumswohnung oder ein Mietshaus – und für Mietshäuser ist die Frage nach dem Erhaltungsgebiet die wichtigste überhaupt.

Unsere Bewertung beginnt deshalb mit drei Prüfungen: dem Bodenrichtwert Ihrer konkreten Zone statt eines Ortsteilmittels, dem straßengenauen Abgleich mit den acht Erhaltungsgebieten und – bei Mietwohnhäusern – der Lage zum S-Bahnring. Erst daraus entsteht ein Verkehrswert, der im Verkaufsgespräch trägt.

Bodenrichtwerte im Bezirk

Zehn Zonen zwischen 800 und 4.000 €/m²

Bodenrichtwert je Ortsteil

€/m² Wohnbaufläche · Stichtag 01.01.2026 · alle sechs Ortsteile des Bezirks

Friedenau 3.400 €/m²
Schöneberg 3.061 €/m²
Tempelhof 1.231 €/m²
Mariendorf 625 €/m²
Lichtenrade 619 €/m²
Marienfelde 618 €/m²

Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin, Bodenrichtwerte zum 01.01.2026, abgerufen über das Geoportal Berlin (dl-de/zero-2-0). Flächengewichtetes Mittel der Wohnbau-Richtwertzonen.

Was die Zahlen bedeuten

Schöneberg kommt zum 01.01.2026 auf einen flächengewichteten Bodenrichtwert von 3.061 €/m² – der zweithöchste Ortsteilwert des Bezirks hinter Friedenau mit 3.400 €/m². Die zehn Zonen reichen von 800 bis 4.000 €/m², also Faktor fünf innerhalb eines Ortsnamens.

Im Bezirksvergleich zeigt sich, wie weit dieser Bezirk auseinanderfällt: Auf Friedenau (3.400) und Schöneberg (3.061) folgt Tempelhof mit 1.231 €/m², danach Mariendorf (625), Lichtenrade (619) und Marienfelde (618). Zwischen der günstigsten Zone in Marienfelde (340 €/m²) und der teuersten in Schöneberg (4.000 €/m²) liegt Faktor 11,8. Das Bezirksmittel von 1.326 €/m² beschreibt vor diesem Hintergrund keinen realen Markt.

Für die Praxis heißt das: Weder das Bezirks- noch das Ortsteilmittel taugt als Rechengrundlage. Maßgeblich ist die Zone, in der Ihre Adresse tatsächlich liegt – und in Schöneberg zusätzlich die Frage, ob sie in einem der acht Erhaltungsgebiete liegt und auf welcher Seite des S-Bahnrings.

Die neun Ortsteile

Fünf Kieze, acht Erhaltungsgebiete

Schöneberg hat 125.756 Einwohner und ist damit der einwohnerstärkste Ortsteil des Bezirks – und der größte, den wir bisher bearbeitet haben. Alle fünf hier beschriebenen Lagen liegen ganz oder teilweise in einem sozialen Erhaltungsgebiet; das unterscheidet Schöneberg von jedem anderen Ortsteil im Berliner Südwesten.

01

Schöneberger Norden

Zwischen Nollendorfplatz, Apostelkirche und Ansbacher Straße liegt mit 42 Straßen und rund 1.034 Hausnummern eines der beiden größten Erhaltungsgebiete des Ortsteils. Dichter Gründerzeitbestand, hoher Mieteranteil, viele Zinshäuser – hier ist die Umwandlungsfrage die erste, die ein Eigentümer klären muss.

Altbau Milieuschutz Zinshaus
02

Bayerisches Viertel

Rund um Bayerischen Platz und Barbarossaplatz, 32 Straßen mit rund 768 Hausnummern im Erhaltungsgebiet. Geschlossener, repräsentativer Altbaubestand mit großen Grundrissen – die Lage, in der Schöneberger Eigentumswohnungen die oberen Werte der Spanne bis 7.566 €/m² erreichen.

Altbau große Grundrisse Milieuschutz
03

Schöneberger Insel

Das von Bahnanlagen umschlossene Quartier zwischen Cheruskerstraße und Gotenstraße, 15 Straßen mit rund 456 Hausnummern im Erhaltungsgebiet. Kleinteiliger und lange preiswerter als die Viertel im Norden – und eine der Lagen, an denen der Verlauf des S-Bahnrings für die Bewertung von Mietwohnhäusern unmittelbar relevant wird.

Altbau Insellage Kapitalanlage
04

Akazienkiez und Kaiser-Wilhelm-Platz

Akazienstraße, Crellestraße, Gleditschstraße – 15 Straßen mit rund 213 Hausnummern im Erhaltungsgebiet Kaiser-Wilhelm-Platz. Gewachsene Geschäftsstraßenlage mit Wohnnutzung darüber; für Käufer eine der gefragtesten Adressen des Ortsteils, für die Bewertung eine mit sehr unterschiedlichen Objektqualitäten.

Altbau Geschäftslage Milieuschutz
05

Grazer Platz und das Malerviertel

Beckerstraße, Begasstraße, Cranachstraße: 19 Straßen mit rund 502 Hausnummern, das südlichste der acht Gebiete und der Übergang nach Friedenau. Ruhiger als die nördlichen Kieze, mit einem höheren Anteil kleinerer Wohnhäuser – und die Lage, an der die Ortsteilgrenze für die Zuordnung von Vergleichsobjekten geprüft werden muss.

Altbau Grenzlage Milieuschutz

Vier Konstellationen – und Ihre Adresse gehört in genau eine

In Schöneberg laufen zwei voneinander unabhängige Grenzen durch denselben Ortsteil. Die eine sind die Ränder der acht sozialen Erhaltungsgebiete. Die andere ist der S-Bahnring, an dem sich entscheidet, welche Zeile der Mietwohnhaus-Statistik gilt. Beide verlaufen quer durch die Bebauung, keine folgt einer Hauptstraße.

Daraus ergeben sich vier Konstellationen, und jede bedeutet für einen Verkauf etwas anderes. Eine Aussage über „den Schöneberger Markt“ ohne diese Zuordnung ist deshalb wertlos – es gibt ihn in dieser Form nicht.

  • Innerhalb des Rings, innerhalb eines Erhaltungsgebiets Der engste Fall, und in Schöneberg der häufigste. Für ein Mietwohnhaus gilt hier der City-Wert von 1.628 €/m² wertrelevanter Geschossfläche aus 65 berlinweiten Kauffällen. Gleichzeitig greift neben dem gesamtstädtischen § 250 BauGB auch die Umwandlungsverordnung 2025 nach § 172 Abs. 1 Satz 4 BauGB, die bereits Gebäude mit bis zu fünf Wohnungen erfasst. Der Käuferkreis schrumpft damit auf Bestandshalter: Wer mit Aufteilung kalkuliert, fällt aus. Das ist keine Preisminderung, wohl aber eine andere Vermarktung.
  • Innerhalb des Rings, außerhalb der Gebiete Hier gilt derselbe City-Wert, aber nur die gesamtstädtische Regel – ein Vierparteienhaus ist also nicht erfasst. Für Eigentümer kleinerer Mietshäuser ist das der wirtschaftlich interessanteste Fall im ganzen Ortsteil, und er lässt sich nicht erraten: Die Geltungsbereiche schließen bei vielen Straßen nur bestimmte Hausnummern ein. Ob Ihre Adresse dazugehört, entscheidet sich am Straßenverzeichnis der gültigen Verordnung, nicht an der Kiezgrenze im Kopf.
  • Außerhalb des Rings, innerhalb eines Erhaltungsgebiets Betrifft vor allem die südlichen Gebiete um den Grazer Platz und den Schöneberger Süden. Für Mietwohnhäuser gilt dann die Zeile „restliches Stadtgebiet“ – 2025 mit 1.742 €/m² aus 126 Kauffällen und damit <b>über</b> dem City-Wert. Diese Richtung überrascht regelmäßig und ist ein Argument, das in Verkaufsgesprächen selten jemand auf dem Schirm hat: Die Lage außerhalb des Rings ist beim Zinshaus kein Nachteil.
  • Außerhalb von beidem – und was in allen vier Fällen gleich bleibt Der seltenste Fall in Schöneberg. Unabhängig von der Konstellation gilt: Das Vorkaufsrecht des Bezirks ist seit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 09.11.2021 (Az. 4 C 1.20) nur noch eng begrenzt ausübbar; praktisch läuft es auf eine Abwendungsvereinbarung nach § 27 BauGB hinaus. Und für Eigentumswohnungen ändert sich durch ein Erhaltungsgebiet beim Verkauf nichts – die Regeln betreffen die Aufteilung von Gebäuden, nicht den Weiterverkauf bereits geteilter Einheiten.

Welche der vier Konstellationen für Ihre Adresse zutrifft, ermitteln wir vor dem ersten Gespräch über den Preis – kostenfrei und straßengenau. Stand der Gebietsangaben: Februar 2026, maßgeblich ist die jeweils gültige Verordnung des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg; die Zuordnung der Gebiete zu den Ortsteilen ist aus den erfassten Straßen abgeleitet. Rechtsstand der Umwandlungsregeln: August 2026. Dies ist keine Rechtsberatung; im Einzelfall entscheiden Bezirksamt, Notar oder Fachanwalt.

Adresse prüfen lassen

Ablauf

So läuft Ihr Verkauf in Schöneberg

Der Ablauf beginnt hier mit einem Schritt, den es anderswo nicht gibt: der Zuordnung der Adresse zu Zone, Geltungsbereich und Ringlage. Danach ist der Rest Routine – vorher wäre jede Preisaussage geraten. Die Angaben sind Erfahrungswerte, keine Zusagen.

  1. Zuordnung der Adresse

    Noch vor der Besichtigung: In welcher der zehn Richtwertzonen liegt das Objekt, in welchem der acht Geltungsbereiche – und auf welcher Seite des S-Bahnrings? Diese drei Antworten bestimmen alles Weitere und stehen in Schöneberg am Anfang, nicht am Ende.

    ca. 1–2 Werktage
  2. Wertermittlung vor Ort

    Aufnahme von Grundriss, Geschoss, Zustand und Ausstattung, dazu die Auswertung tatsächlich erzielter Preise vergleichbarer Objekte – bei 677 Kauffällen im Altbezirk gibt es davon genug für eine belastbare Spanne.

    ca. 3–5 Werktage
  3. Unterlagen & Strategie

    Bei der Eigentumswohnung Teilungserklärung, Protokolle und Wirtschaftsplan; beim Mietwohnhaus Mietaufstellung, Mietenhistorie und die Frage, welche Umwandlungsregel greift. Erst danach legen wir Preiskorridor und Käuferansprache fest.

    ca. 1–2 Wochen
  4. Aufbereitung

    Fotografie, Grundrisse, Exposé – bei Zinshäusern mit einer Renditerechnung, die der Käufer nachrechnen kann, statt einer gerundeten Faktorangabe.

    ca. 1 Woche
  5. Ansprache der passenden Käufergruppe

    In Schöneberg sind das zwei getrennte Kreise mit gegensätzlichen Fragen: Selbstnutzer wollen wissen, wie ruhig die Wohnung liegt, Kapitalanleger, ob sich das Haus aufteilen lässt. Wir sprechen sie getrennt an – auf Wunsch ganz ohne Portalinserat.

    laufend
  6. Besichtigungen und Mieterkommunikation

    Einzeltermine mit vorab geprüften Interessenten. Bei vermieteten Objekten stimmen wir Ankündigung und Terminlage mit den Mietern ab; in Beständen mit vielen Parteien entscheidet das oft darüber, wie reibungslos die Vermarktung läuft.

    laufend
  7. Verhandlung, Beurkundung, Übergabe

    Wir verhandeln in Ihrem Auftrag und begleiten den Notartermin. Liegt das Objekt in einem Geltungsbereich, ist die Frist des Bezirks eingeplant. Zum Abschluss die gemeinsame Übergabe mit Protokoll, Zählerständen und Schlüsseln.

    ca. 6–10 Wochen

Variable Provision

Unsere Vergütung hängt am erzielten Preis, nicht an einem Prozentsatz aus der Tabelle – und sie liegt unter dem in Berlin Üblichen. In einem Markt mit 677 Verkäufen im Jahr ist das mehr als ein Kostenargument: Es heißt, dass wir dieselbe Frage stellen wie Sie, nämlich ob das letzte Gebot wirklich das letzte war.

Diskrete Vermarktung

Gerade im dichten Altbaubestand hat ein Verkaufsschild Folgen: Mieter erfahren vom Verkauf aus dem Schaufenster, Nachbarn kennen den Preis. Wir vermarkten deshalb auf Wunsch vollständig ohne öffentliches Inserat und sprechen nur vorgemerkte, in ihrer Bonität geprüfte Interessenten an.

30 Jahre Berlin

Seit drei Jahrzehnten begleiten wir Verkäufe in Berlin und Brandenburg, bewertet mit 5,0 Sternen bei ProvenExpert. Sie sprechen dabei durchgehend mit derselben Person – von der Erstbesichtigung bis zur Schlüsselübergabe.

Häufige Fragen

Schöneberg im Detail

Für Eigentumswohnungen im Bestand weist der Immobilienmarktbericht 2025/2026 im Altbezirk Schöneberg für 2025 im Mittel 5.421 €/m² Wohnfläche aus – bei 677 ausgewerteten Kauffällen und einer Spanne von 3.253 bis 7.566 €/m². Das liegt über dem Berliner Mittel von 5.017 €/m². Mit dieser Fallzahl ist Schöneberg der viertgrößte Wohnungsteilmarkt Berlins, was für Sie einen praktischen Vorteil hat: Es gibt genügend Vergleichsfälle für eine belastbare Bewertung nach dem Vergleichswertverfahren. Zu beachten ist, dass die Zahl den Altbezirk umfasst, also auch Friedenau. Ortsteilscharf ist der Bodenrichtwert: 3.061 €/m² im Mittel, verteilt auf zehn Zonen zwischen 800 und 4.000 €/m².

Hoch – höher als in fast jedem anderen Berliner Ortsteil. Acht der zehn Gebiete des Bezirks liegen hier: Schöneberger Süden mit 50 Straßen, Schöneberger Norden mit 42, Barbarossaplatz/Bayerischer Platz mit 32, Grazer Platz mit 19, Wittenbergplatz mit 16, Kaiser-Wilhelm-Platz und Schöneberger Insel mit je 15 sowie Bautzener Straße mit 12. Zusammen 201 Straßen und rund 4.472 Hausnummern. Zum Größenvergleich: Der gesamte Bezirk Steglitz-Zehlendorf kommt auf drei Gebiete mit 60 Straßen. Eine belastbare Antwort für Ihre Adresse gibt trotzdem nur der Abgleich nach Hausnummer, denn viele Straßen sind nur abschnittsweise erfasst. Diesen Abgleich machen wir kostenfrei, bevor wir über Preise sprechen. Stand der Angaben: Februar 2026.

Nicht unmittelbar den Quadratmeterpreis, sondern den Käuferkreis – und darüber am Ende doch den Preis. Innerhalb eines Geltungsbereichs greift neben der gesamtstädtischen Regel des § 250 BauGB, die Gebäude mit mehr als fünf Wohnungen erfasst, zusätzlich die Umwandlungsverordnung 2025 nach § 172 Abs. 1 Satz 4 BauGB, die bereits bei bis zu fünf Wohnungen ansetzt. Damit fällt eine ganze Käufergruppe aus: alle, die mit einer späteren Aufteilung in Eigentumswohnungen kalkulieren. Was bleibt, sind Bestandshalter, die aus der laufenden Miete rechnen. Für Sie heißt das, dass die Vermarktung anders aufgesetzt werden muss – mit einer nachvollziehbaren Renditerechnung statt einer Aufteilungsfantasie. Wer das erst in der Verhandlung merkt, verliert Zeit und Verhandlungsposition. Eine verbindliche Beurteilung des Einzelfalls trifft das Bezirksamt; wir klären vorab, welche Regel überhaupt einschlägig ist.

Weil es hier praktisch keinen Hausmarkt gibt. Im gesamten Altbezirk Schöneberg – also einschließlich Friedenau – wurde 2025 kein einziges Ein- oder Zweifamilienhaus ausgewertet; 2024 war es ein einziger Fall. Zum Vergleich: Im Altbezirk Tempelhof waren es 104, berlinweit 1.321. Das ist kein Erfassungsproblem, sondern die Struktur des Ortsteils: Schöneberg besteht überwiegend aus geschlossener Blockrandbebauung der Gründerzeit und aus Nachkriegsbau. Wer hier verkauft, verkauft eine Eigentumswohnung oder ein Mehrfamilienhaus. Für Mietwohnhäuser ohne Gewerbeanteil weist der Bericht 2025 zwischen 1.628 und 1.742 €/m² wertrelevanter Geschossfläche aus – je nachdem, auf welcher Seite des S-Bahnrings das Objekt liegt.

Der Marktbericht unterscheidet bei Mietwohnhäusern zwischen dem „City-Bereich“ – definiert als der hochverdichtete Bereich innerhalb des S-Bahnrings – und dem restlichen Stadtgebiet. Der Ring verläuft mitten durch Schöneberg, der Ortsteil liegt also teils innerhalb, teils außerhalb. 2025 lag der Mittelwert für die City bei 1.628 €/m² wertrelevanter Geschossfläche aus 65 Kauffällen, für das restliche Stadtgebiet bei 1.742 €/m² aus 126 Kauffällen. Bemerkenswert ist die Richtung: Der äußere Bereich liegt über dem inneren, was der Intuition widerspricht. Für Ihre Bewertung heißt das, dass die Zuordnung an der Adresse hängt und nicht am Ortsnamen – und dass eine pauschale Aussage über „Schöneberger Zinshauspreise“ ohne diese Zuordnung wenig wert ist.

Ihre Anfrage

Schreiben Sie uns. Mit Straße und Hausnummer bekommen Sie in der Antwort bereits die Zuordnung: Richtwertzone, Geltungsbereich und Lage zum S-Bahnring – die drei Angaben, ohne die in Schöneberg keine Preisaussage trägt. Antwort innerhalb eines Werktags.

    Was ist Ihre Immobilie in Schöneberg wert?

    Kostenlos und unverbindlich – und mit der Zuordnung, die in Schöneberg alles Weitere bestimmt. Sie erfahren, welche der vier Konstellationen für Ihre Adresse gilt, welche Vergleichsfälle wir aus den 677 Verkäufen des Jahres herangezogen haben und wie sich daraus die Preisspanne ergibt.

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