Brandenburg · Landkreis Teltow-Fläming

Immobilienmakler
in Ludwigsfelde Vom Acker zum Wohnpark: Faktor zehn beim Bodenwert.

Ludwigsfelde ist mit 29.635 Einwohnern das größte Mittelzentrum der sechs Gemeinden dieser Brandenburg-Reihe – und zugleich eine Stadt mit zwei Gesichtern: eine wachsende Kernstadt mit Neubau-Wohnparks am Bahnhof Struveshof, umgeben von elf Dörfern, die erst 2003 eingemeindet wurden. Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Bodenrichtwert der Gemeinde liegt der Faktor zehn – 480 €/m² im Zentrum, 210 €/m² in Gröben, und an den Rändern der Gemeinde noch deutlich weniger.

★★★★★ 5,0 bei ProvenExpert · 92 Bewertungen
30 Jahre am Markt in Berlin und Brandenburg
29.635 Einwohner in Kernstadt und elf Dörfern
30 verkaufte Einfamilienhäuser 2024
Bodenrichtwert Stadtzentrum
480 €/m²
Stichtag 01.01.2026, gegenüber 2025 unverändert · die Zone WP Ahrensdorfer Heide/Neckarstraße zog 2026 von 400 auf ebenfalls 480 €/m² an – der stärkste Sprung in der Stadt
Einfamilienhaus, Wohnflächenpreis
4.285 €/m² *
30 Kauffälle, Spanne 2.010 bis 9.045 €/m² · Baujahr 1925 bis 2024, Ø Wohnfläche 135 m² – der mit Abstand aktivste Teilmarkt der Stadt
Eigentumswohnung, eigengenutzt
2.845 €/m² *
6 Kauffälle im Weiterverkauf, 1.795 bis 6.245 €/m² · Ø Wohnfläche 59 bis 122 m², Baujahr 1878 bis 2019 – kleine Stichprobe, entsprechend große Spanne
Eigentumswohnung, vermietet
1.930 €/m² *
22 Kauffälle im Weiterverkauf, 1.745 bis 2.760 €/m² · Baujahr 1965 bis 1996, Ø Wohnfläche 39 bis 74 m² – der größte einzelne Datensatz dieser Seite
Eigentumswohnung, Neubau
4.625 €/m² *
7 Erstverkäufe, Spanne 3.875 bis 5.240 €/m² · Baujahr 2024, Ø Wohnfläche 42 bis 86 m² – Wohnpark Struveshof und vergleichbare Neubauquartiere
Einwohner
29.635
Stand 31.12.2025 · Kernstadt plus elf Ortsteile (Ahrensdorf, Genshagen, Gröben, Groß Schulzendorf, Jütchendorf, Kerzendorf, Löwenbruch, Mietgendorf, Schiaß, Siethen, Wietstock) auf 109,98 km²

Die gekennzeichneten Werte gelten für das Kaufjahr 2024 und stammen aus dem Grundstücksmarktbericht 2024 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Landkreis Teltow-Fläming (beschlossen 11.06.2025) – dem aktuellsten verfügbaren Bericht mit stadtscharfer Auswertung. Eine Einordnung, die zur Ehrlichkeit gehört: Bei eigengenutzten Eigentumswohnungen liegen nur 6 auswertbare Weiterverkaufsfälle vor, bei Doppelhaushälften nur 6 – kleine Stichproben, die der Bericht selbst mit einer Preisspanne statt eines einzelnen Mittelwerts einordnet. Gemeindescharf und amtlich zonenscharf ist dagegen der Bodenrichtwert.

Bodenrichtwerte: Stadt Ludwigsfelde / Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Teltow-Fläming, Stichtag 01.01.2026. Kaufpreise: Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Teltow-Fläming, Grundstücksmarktbericht 2024 (beschlossen 11.06.2025), Tabellen 30, 33, 38, 58 und 59. Werte in €/m² Wohnfläche, inklusive Grundstücks- bzw. Bodenwertanteil. Einwohnerzahl und Fläche: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Stand 31.12.2025.

Markteinschätzung

Was Ihre Immobilie in Ludwigsfelde heute wert ist

Ludwigsfelde ist mit 29.635 Einwohnern das größte Mittelzentrum dieser Brandenburg-Reihe – eine Stadt aus wachsender Kernstadt und elf Dörfern, die erst 2003 eingemeindet wurden. Rund 80 Prozent der Bevölkerung leben in der Kernstadt, die elf Dörfer teilen sich den überwiegenden Teil der 109,98 km² Gemeindefläche.

Diese Doppelstruktur zeigt sich direkt im Bodenrichtwert: 480 €/m² im Zentrum und in der neuen Zone Ahrensdorfer Heide, 210 €/m² im Dorf Gröben – ein Faktor von rund zehn innerhalb einer einzigen Gemeinde.

„Ludwigsfelde hat zwei Immobilienmärkte in einer Stadt – den Neubau am Bahnhof und den gewachsenen Dorfbestand. Beide brauchen eine andere Bewertungslogik, und keiner lässt sich mit dem Gemeindemittel abbilden.“

Beim Einfamilienhaus ist die Spanne besonders weit: 2.010 bis 9.045 €/m² Wohnfläche bei 30 Kauffällen 2024, Baujahre von 1925 bis 2024. Bei Eigentumswohnungen trennt der Bericht sauber nach vermietet (Ø 1.930 €/m²) und eigengenutzt (Ø 2.845 €/m²) – bei Neubau liegt der Schnitt mit 4.625 €/m² noch einmal deutlich darüber.

Unsere Bewertung beginnt deshalb nicht bei einem Stadtmittel, sondern bei der Bodenrichtwert-Zone Ihrer Adresse und beim Gebäude selbst. Am Ende steht ein Verkehrswert, zu dem wir zu jeder Position sagen können, worauf sie beruht.

Bodenrichtwerte im Bezirk

Sechs Lagen zwischen 210 und 480 €/m²

RichtwertzoneNutzung€/m²
StadtzentrumW/M480
WP Ahrensdorfer Heide/NeckarstraßeW480
Wohnpark StruveshofW460
Siethen, WP Seestücke/Berliner WegW380
Ahrensdorf, WP Alte Potsdamer StraßeW320
GröbenW210

Bodenrichtwerte für Wohn- und gemischte Bauflächen, Stichtag 01.01.2026, ermittelt vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Märkisch-Oderland in der Sitzung am 29.01.2026. Abgerufen über BORIS Land Brandenburg (LGB, DL-DE/BY-2.0). W = Wohnbaufläche, WR = reines Wohngebiet, M = gemischte Baufläche. Gewerbe-, Erholungs- und Verwaltungszonen sind nicht aufgeführt. Ein Bodenrichtwert ist ein Lagewert für den Boden, kein Preis für Ihr Grundstück.

Was die Zahlen bedeuten

Zum Stichtag 01.01.2026 weist die Stadt Ludwigsfelde für ihre Kernlagen und wichtigsten Neubaugebiete Bodenrichtwerte zwischen 210 und 480 €/m² aus. Die Spitze teilen sich das Stadtzentrum und die neue Zone Ahrensdorfer Heide/Neckarstraße, die 2026 von 400 auf 480 €/m² sprang – der stärkste Anstieg des Jahres in der Stadt.

Am unteren Ende steht das Dorf Gröben mit 210 €/m², stabil gegenüber dem Vorjahr. Über die gesamte Gemeindefläche gerechnet reicht die Spanne sogar von 50 bis 520 €/m² – dort sind auch die weitläufigen Feld- und Waldflächen der elf Ortsteile eingerechnet.

Für Sie heißt das: Die Zone allein sagt wenig, ohne zu wissen, ob Ihre Adresse zur wachsenden Kernstadt oder zu einem der Dörfer gehört. Ein Bodenrichtwert ist ein Lagewert für den Boden – kein Preis für Ihr Grundstück und erst recht keiner für Ihr Haus.

Die Lagen in der Stadt

Fünf Lagen zwischen Bahnhof und Dorfanger

Ludwigsfelde reicht vom dichten Zentrum über den neuen Wohnpark am Bahnhof bis zu den gewachsenen Dörfern im Umland. Die Unterschiede sind groß und lassen sich benennen, statt sie hinter einem Stadtmittel zu verstecken.

01

Stadtzentrum

Rathaus, Fußgängerzone, die dichteste Nahversorgung der Stadt – und mit 480 €/m² eine der beiden Spitzenzonen Ludwigsfeldes. Hier konzentriert sich auch der größte Teil des Geschosswohnungsbaus, entsprechend breit ist das Angebot vom sanierten Altbau bis zur Neubauwohnung.

Eigentumswohnung Zentrumslage
02

Wohnpark Struveshof

Das jüngste große Neubauquartier der Stadt, benannt nach dem gleichnamigen Bahnhof mit Direktverbindung Richtung Berlin. 460 €/m² Bodenrichtwert, und bei den Erstverkäufen 2024 lagen die Wohnflächenpreise im Mittel bei 4.625 €/m² – der Bahnanschluss ist hier der erkennbare Preistreiber.

Neubau Bahnanschluss
03

Ahrensdorfer Heide und Neckarstraße

Die Zone mit dem stärksten Sprung 2026: von 400 auf 480 €/m², ein Plus von 80 Euro in einem Jahr. Ein neueres Baugebiet am Übergang zum Ortsteil Ahrensdorf, das den ländlichen Rand der Stadt zunehmend ans Preisniveau des Zentrums heranführt.

Neubaugebiet steigende Nachfrage
04

Siethen

Der Ortsteil am Siethener See, mit 380 €/m² spürbar unter dem Zentrum, aber klar über den westlichen Dörfern. Wohnbauflächen wechseln sich mit Wasserlage und Grünflächen ab – eine der Lagen, in denen sich Bodenrichtwert und persönlicher Eindruck vor Ort am wenigsten decken müssen.

Wasserlage Einfamilienhaus
05

Gröben

Mit 210 €/m² der günstigste Bodenrichtwert der ganzen Stadt – ein gewachsenes Dorf, 2003 eingemeindet, ländlich geprägt mit größeren Grundstücken. Gerade in solchen ehemaligen Landgemeinden lohnt vor dem Verkauf ein Blick ins Grundbuch: siehe Hinweisblock unten.

Ländliche Lage größere Grundstücke

Der Bodenreform-Vermerk im Grundbuch

Ludwigsfelde besteht aus einer wachsenden Kernstadt und elf Dörfern, die erst 2003 eingemeindet wurden – Ahrensdorf, Genshagen, Gröben, Groß Schulzendorf, Jütchendorf, Kerzendorf, Löwenbruch, Mietgendorf, Schiaß, Siethen und Wietstock. In genau diesen Ortsteilen taucht in älteren Grundbüchern gelegentlich ein Vermerk auf, den es in Berliner Innenstadtlagen praktisch nicht gibt: die Bodenreform.

Rechtsgrundlage für die Bereinigung ist das Vermögenszuordnungsgesetz in Verbindung mit dem Grundbuchbereinigungsgesetz. Ohne geklärten Zuordnungsbescheid lässt sich ein solches Grundstück nicht sauber verkaufen.

  • Was der Vermerk bedeutet Nach der Bodenreform 1945 wurden Flächen an Neubauern und Umsiedler zugeteilt – das Eigentum daran wurde in der DDR oft nicht sauber im Grundbuch fortgeschrieben, oder es blieb ein Bodenreform-Vermerk stehen, obwohl das Grundstück längst anders bewirtschaftet wurde. Nach 1990 musste diese Lücke rückwirkend geschlossen werden.
  • Warum das ausgerechnet in den Dörfern auftaucht In der Kernstadt Ludwigsfelde mit ihrem Industrie- und Wohnungsbau der Nachkriegszeit spielt das kaum eine Rolle. In den elf landwirtschaftlich geprägten Ortsteilen dagegen, wo Flächen tatsächlich Teil der Bodenreform waren, ist ein solcher Alteintrag ein realistischer Befund – gerade bei Grundstücken, die seit Generationen in Familienbesitz sind und lange nicht verkauft wurden.
  • Was ohne Klärung passiert Ohne einen bestandskräftigen Zuordnungsbescheid ist die Eigentumslage nicht zweifelsfrei geklärt – ein Notar wird den Kaufvertrag in diesem Zustand nicht beurkunden. Das kostet im schlechtesten Fall Wochen, mitten in einer laufenden Verkaufsverhandlung.
  • Wie wir das vorab klären Wir prüfen den aktuellen Grundbuchauszug zu Beginn der Vermarktung gezielt auf einen Bodenreform-Vermerk. Steht dort einer, klären wir mit dem zuständigen Amt, ob ein Zuordnungsbescheid bereits vorliegt oder noch zu beantragen ist – bevor der erste Besichtigungstermin steht, nicht erst beim Notar.

Die Prüfung des Grundbuchs auf einen Bodenreform-Vermerk gehört bei uns zum Start jeder Vermarktung in den Ludwigsfelder Ortsteilen – kostenfrei für Sie. Dies ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung; über den Einzelfall entscheiden Grundbuchamt, Notar oder ein auf Grundstücksrecht spezialisierter Fachanwalt.

Grundbuch vorab prüfen lassen

Ablauf

So läuft Ihr Verkauf in Ludwigsfelde

Der Ablauf beginnt mit der Zuordnung zu Zone und Ortsteil – bei Objekten in den Dörfern zusätzlich mit einem Blick ins Grundbuch. Die Zeitangaben sind Erfahrungswerte, keine Zusagen.

  1. Lage, Zone, Grundbuch

    Wir klären zuerst, in welcher Bodenrichtwertzone Ihr Grundstück liegt – Ludwigsfelde hat allein zwischen Zentrum und Gröben den Faktor zehn – und werfen bei Objekten in den Ortsteilen von Anfang an einen Blick ins Grundbuch auf einen möglichen Bodenreform-Vermerk.

    ca. 1–2 Wochen
  2. Wertermittlung vor Ort

    Baujahr, Wohnfläche, Zustand und Grundstückszuschnitt. Bei Einfamilienhäusern ist die Spanne in Ludwigsfelde groß – 2.010 bis 9.045 €/m² Wohnfläche –, deshalb zählt hier das Gebäude oft mehr als die reine Lagezugehörigkeit.

    ca. 3–5 Werktage
  3. Unterlagen zusammenstellen

    Grundbuchauszug, Flurkarte, Energieausweis, bei Wohnungen zusätzlich Teilungserklärung, Protokolle und Wirtschaftsplan. Bei Objekten aus den Ortsteilen kommt bei Bedarf die Anfrage zum Zuordnungsbescheid hinzu.

    ca. 2–3 Wochen
  4. Aufbereitung

    Fotografie, maßstäblicher Grundriss, Lageplan. Offene Punkte – ausstehende Grundbuchbereinigung, Sanierungsstau – benennen wir mit Größenordnung statt sie zu umschreiben.

    ca. 1 Woche
  5. Ansprache der passenden Käufergruppe

    Ludwigsfelde spricht sehr unterschiedliche Gruppen an: Berliner Pendler, die auf den Bahnhof Struveshof schauen, Käufer für die Neubau-Wohnparks, und Interessenten für ländliche Grundstücke in den Ortsteilen. Wir sprechen sie getrennt an.

    laufend
  6. Besichtigungen

    Einzeltermine mit vorab geprüften Interessenten. Bei vermieteten Wohnungen stimmen wir jeden Termin mit dem Mieter ab und halten die Ankündigungsfristen ein.

    laufend
  7. Verhandlung, Beurkundung, Übergabe

    Wir verhandeln für Sie und begleiten den Notartermin. Liegt noch ein Bodenreform-Vermerk vor, achten wir darauf, dass der Zuordnungsbescheid vor der Beurkundung vorliegt oder der Kaufvertrag eine klare Regelung dazu enthält.

    ca. 6–10 Wochen

Variable Provision

Unsere Vergütung hängt am erzielten Preis, nicht an einem Prozentsatz aus der Tabelle. Gerade bei einer Stadt mit so unterschiedlichen Teilmärkten wie Ludwigsfelde zahlt sich das für Sie aus: Wir haben ein Interesse an einem belastbaren Preis für Ihr konkretes Objekt, nicht an einem schnellen Abschluss zum Gemeindemittel.

Diskrete Vermarktung

Nicht jeder Verkauf gehört ins Portal. Auf Wunsch vermarkten wir vollständig ohne öffentliches Inserat und sprechen nur vorgemerkte, in ihrer Bonität geprüfte Interessenten an.

30 Jahre Berlin

Seit drei Jahrzehnten begleiten wir Verkäufe in Berlin und Brandenburg, bewertet mit 5,0 Sternen bei ProvenExpert. Sie sprechen dabei durchgehend mit derselben Person – von der Erstbesichtigung bis zur Schlüsselübergabe.

Häufige Fragen

Ludwigsfelde im Detail

Das hängt zuerst davon ab, ob Ihre Adresse in der Kernstadt oder in einem der elf Ortsteile liegt – der Bodenrichtwert reicht von 210 €/m² in Gröben bis 480 €/m² im Zentrum und in der Zone Ahrensdorfer Heide. Für Einfamilienhäuser weist der Grundstücksmarktbericht 2024 im Mittel 4.285 €/m² Wohnfläche aus, bei einer weiten Spanne von 2.010 bis 9.045 €/m² und 30 Kauffällen. Bei Eigentumswohnungen unterscheidet der Bericht vermietet (Ø 1.930 €/m²) und eigengenutzt (Ø 2.845 €/m²), bei Neubau liegt der Schnitt bei 4.625 €/m². Was Ihre Immobilie konkret wert ist, entscheidet sich an Lage, Baujahr, Zustand und Wohnfläche.

Gröben ist eines von elf Dörfern, die erst 2003 nach Ludwigsfelde eingemeindet wurden – ländlich geprägt, mit größeren Grundstücken und ohne die Nahversorgung und Bahnanbindung der Kernstadt. Mit 210 €/m² liegt der Bodenrichtwert dort beim rund Fünftel des Zentrumswerts von 480 €/m². Das ist kein Urteil über die Wohnqualität, sondern das Ergebnis ausgewerteter Kaufpreise für die jeweilige Lage. Für Ihre Bewertung heißt das: Vergleichsobjekte sollten aus derselben Zone stammen, nicht aus dem Stadtmittel.

In einigen Ludwigsfelder Ortsteilen finden sich in älteren Grundbüchern Vermerke aus der Bodenreform von 1945, deren Eigentumslage nach der Wiedervereinigung nicht vollständig bereinigt wurde. Rechtsgrundlage für die Klärung sind das Vermögenszuordnungsgesetz und das Grundbuchbereinigungsgesetz. Ob Ihr Grundstück betroffen ist, zeigt der aktuelle Grundbuchauszug – das prüfen wir zu Beginn jeder Vermarktung in den Ortsteilen. Liegt ein Alteintrag vor, klären wir vor dem Notartermin, ob ein Zuordnungsbescheid bereits vorliegt oder zu beantragen ist.

Der Markt dafür ist aktiv: Allein 2024 gab es 7 Erstverkäufe in Mehrfamilienhäusern zu durchschnittlich 4.625 €/m² Wohnfläche, dazu 5 Einheiten in Wohn- und Geschäftshäusern zu rund 4.050 €/m². Das liegt deutlich über dem Bestandsniveau vermieteter Wohnungen (Ø 1.930 €/m²) und auch über eigengenutzten Bestandswohnungen (Ø 2.845 €/m²) – der Unterschied ist Baujahr und Zustand, nicht allein die Lage. Der Wohnpark Struveshof mit seiner Bahnanbindung ist dabei die auffälligste neue Adresse der Stadt.

Nein. Soziale Erhaltungssatzungen nach § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BauGB – umgangssprachlich Milieuschutz – gibt es in Brandenburg nicht in der Berliner Form; in Ludwigsfelde ist kein solches Gebiet ausgewiesen. Damit entfallen Genehmigungspflicht für bauliche Änderungen und das gebietsbezogene Vorkaufsrecht, wie sie in Berliner Ortsteilen gelten. Was in Ludwigsfelde stattdessen eine Rolle spielen kann, ist anderes Recht: der Bodenreform-Vermerk in den Ortsteilen und, bei Neubauflächen, das reguläre Baurecht. Welche Punkte Ihr Grundstück konkret betreffen, klären wir vor der Vermarktung.

Ihre Anfrage

Schreiben Sie uns. Nennen Sie Straße, Hausnummer und – falls zutreffend – den Ortsteil, dann steht in unserer Antwort schon die passende Bodenrichtwertzone und, bei einer Adresse in einem der Dörfer, ob eine Grundbuchprüfung auf einen Bodenreform-Vermerk sinnvoll ist. Antwort innerhalb eines Werktags.

    Was ist Ihre Immobilie in Ludwigsfelde wert?

    Kostenlos und unverbindlich. Sie erfahren, in welcher Bodenrichtwertzone Ihre Adresse liegt, welche Vergleichsfälle wir herangezogen haben – und ob bei Ihrem Grundstück eine Prüfung auf einen Bodenreform-Vermerk empfehlenswert ist.

    In 2 Minuten

    Kostenlose Ersteinschätzung

    oder direkt anrufen: 030 23 62 87 25

    Was ist meine Immobilie wert?
    TelefonKontakt
    BERLIVING Real Estate 92 Bewertungen auf ProvenExpert.com