Beim Verkauf einer Immobilie in Berlin oder Brandenburg spielt die Maklerprovision eine zentrale Rolle. Besonders die Außenprovision sorgt bei vielen Eigentümern für Fragen: Wer zahlt sie, wie hoch ist sie, und wie wird sie berechnet? Die Regelungen haben sich in den letzten Jahren verändert, sodass Klarheit gefragt ist.
Die Außenprovision betrifft vor allem Käufer – doch auch Verkäufer sollten die Unterschiede zur Innenprovision und die rechtlichen Rahmenbedingungen kennen. Nur so lassen sich Missverständnisse vermeiden und die Zusammenarbeit mit dem Makler optimal gestalten.
Im Folgenden erfahren Sie, wie sich die Außenprovision im Detail zusammensetzt, wie sich die Kosten auf Käufer und Verkäufer verteilen und worauf Sie bei der Auswahl eines Maklers in Berlin & Brandenburg achten sollten. Außerdem geben wir praxisnahe Tipps, wie Sie typische Fehler vermeiden können.
Ob Sie Ihre Immobilie bewerten lassen, verkaufen oder einfach mehr Transparenz wünschen: Mit dem richtigen Wissen rund um die Außenprovision treffen Sie fundierte Entscheidungen.
Kurzüberblick: Das Wichtigste in 60 Sekunden
- Die Außenprovision ist der Anteil der Maklerprovision, den in der Regel der Käufer einer Immobilie zahlt.
- Seit Ende 2020 gilt beim Verkauf von Wohnimmobilien in Berlin & Brandenburg das Prinzip der Provisionsteilung.
- Die Höhe der Außenprovision variiert, liegt aber meist zwischen 3,00 % und 3,57 % des Kaufpreises inkl. MwSt.
- Verkäufer und Käufer tragen die Maklerkosten jeweils zur Hälfte, sofern kein anderes Modell vereinbart wurde.
- Transparenz und korrekte Vertragsgestaltung sind entscheidend, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.
Die Außenprovision ist ein zentraler Kostenfaktor beim Immobilienkauf. Eine klare Regelung sorgt für Transparenz und Fairness für Käufer und Verkäufer.
Preis & Bewertung: So entsteht ein realistischer Marktwert
Ein realistischer Marktwert ist die Basis für einen erfolgreichen Immobilienverkauf in Berlin oder Brandenburg. Die Außenprovision wird prozentual vom Kaufpreis berechnet, daher ist eine professionelle Bewertung umso wichtiger. Ein zu hoher Angebotspreis kann Kaufinteressenten abschrecken und die Vermarktung verzögern. Umgekehrt verschenken Eigentümer Geld, wenn der Preis zu niedrig angesetzt wird. Ein erfahrener Makler analysiert vergleichbare Verkäufe, aktuelle Marktdaten und Besonderheiten Ihrer Immobilie. So entsteht ein marktgerechter Preis, der auch als Grundlage für die Berechnung der Außenprovision dient. Mehr zur Provisionsersparnis bei Immobilien in Berlin finden Sie in unserem Ratgeber.Ablauf: Von der Vorbereitung bis zum Notartermin
Der Verkaufsprozess beginnt mit einer fundierten Bewertung und der Zusammenstellung aller relevanten Unterlagen. Anschließend folgt die Vermarktung: Exposéerstellung, Online-Präsentation und Besichtigungstermine sind Standard. Kommt es zu einer Einigung, wird der Kaufvertrag beim Notar unterzeichnet. Die Außenprovision wird erst nach erfolgreichem Abschluss des Kaufvertrags fällig. In Berlin & Brandenburg wird sie – sofern keine abweichende Regelung getroffen wurde – zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Die Vermittlungsleistung des Maklers umfasst Beratung, Verhandlungsführung und die Begleitung bis zur Schlüsselübergabe. Ausführliche Informationen zur Frage „Was ist eine Außenprovision?“ finden Sie auf unserer Themenseite.Unterlagen & Pflichten: Diese Dokumente brauchen Sie
Für einen reibungslosen Verkauf und die korrekte Abwicklung der Außenprovision sind vollständige Unterlagen unerlässlich. Sie belegen die Eigentumsverhältnisse, den Zustand der Immobilie und die Rechtmäßigkeit des Verkaufs.Checkliste
- aktueller Grundbuchauszug
- Grundrisse und Bauzeichnungen
- Wohnflächen- und Nutzflächenberechnung
- gültiger Energieausweis
- Nachweis über durchgeführte Modernisierungen
- Teilungserklärung (bei Eigentumswohnungen)
- Kaufvertrag und Provisionsvereinbarung



